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Alt 30.12.2008, 15:51   #1
Asien
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Standard Wahre Geschichten

Emmi und Heino

Im Dorf wm Walde lebte einmal ein Kleinbauer mit seiner Frau Emmi und seinem Kind Heino.In den ersten sieben Jahren war Emmi fleißig und lustig. Sie war stark und konnte arbeiten für zwei. In den folgenden sieben Jahren wurde sie böse und stritt mit ihrem Mann herum. Der Kleinbeuer aber bab ihr Widerworte und schließlich krakeelte sie beiden so laut, daß es das ganze Dorf schallte. In den weiteren sieben Jahre zankte und schrie Emmi immer noch. Aber der Kleinbauer sagte nur:'' Ja, Emmi, nein Emmi.''
Er blieb zu Hause, wie Emmi es wollte, aß und trank, was Emmi wollte, arbeitete wie Emmi es wolte und schlief, wann Emmie wollte.- Dann starb der Mann.
Emmi heulte und schrie:'' Mein guter Mann, mein guter Mann!'' und wäre am liebsten ins Grab gesprungen. ''Hat die Frau den Mann denn so gern gehabt?'' fragte die Kleinmagd des Großbauern, die neu im Dorf war. ''Nein,'' sagte der Knecht des Großbauern, '' aber nun hat sie keinen mehr, mit dem sie schimpfen und kommandieren kann.!''
'' Heino'', sadt am Abend Emmi zu ihrem Sohn: ''Heino, nun mußt du aber immer bei mir bleiben und mir fleißig bei der Arbeit helfen!''
''Ja, Mutter'', sagte Heino. Heino war immer ein braver Junge und wenn er einmal eigenwillig war, Hatte Emmi ihm das gleich ausgetrieben. Er war nun ein Mann von zwanzig Jahren geworden und half einer Mutter auf dem kleinen Hof, wie er konnte. Oft machte er es der Mutter nicht gut genug oder nicht richtig. Dann schrie und keifte Emmi gleich los.
Aber Heino sagte nur: ''Ja Mutter, nein Mutter!''
So lebten Mutter und Sohn zusammen.
Sonntags nachmittags gingen die Dorfmädchen immer eingehakt in ihren schönen Kleidern spazieren. Sie lachten, scherzten und sangen. Die Dorfburschen gingen hinterher, togen den Mädchen manchmal die Schürzenbänder auf, oder machten andere Scherze. Schließlich trafen sie sich auf einer Waldwiese.
Dort spielten und tanzten sie miteinander.Wenn seine Mutter ihn ließ, war auch Heino dabei.
Einmal kam er zu spät nach Hause, so daß seine Mutter die Arbeit im Hof und Stall allein machen mußte. Da schimpfte Emmi laut: ''Daß du mir nie wieder mit den Dorfmädchen herumläufst! Ich will das nicht mehr erleben!'' ''Ja Mutter'', sagte Heino. Von da an blieb er sonntags zu Hause.
Eines Tages schickte Emmi Heino zum Einkaufen in die Stadt. Emmi versorgte das Haus und das Vieh. In der Stadt traf Heino seine Freunde. Sie gingen zusammen ins Wirtshaus. Dort aßen und tranken sie. Sie wurden immer ausgelassener und alle kammen sie spät nach Hause.
Emmi stand schon an der Tür, als sie den Wagen kommen hörte. Sie wartete, bis Heino ausgespannt hatte, dann keifte sie los:'' Alle Arbeit mußte ich allen tun. Daß du mir nie wieder so spät kommst.!'' ''Ja Mutter'', sagte Heino, und er hielt sich nie wieder länger in der Stadt auf.
Wenn se irgendwie ging, fuhren Emmi und Heino gemeisam fort. Heino wartete dann geduldig auf dem Kutschbock, während Emmie die Geschäfte allein machte. Ob sie Schweine verkaufte, ob sie Rinder verkaufte oder Gänse: Emmi verhandelte laut und hart. Die Münner fürchteten sich immer, wenn Emmi ka. Genau so war se, wenn sie etwas kaufte. Sie schimpfte über die schlechte Ware, über das magere Vieh oder das rostige Werkzeug.
''Hast du gesehen, wie ich gehandelt habe?'' sagte Emmi zu Heino. Dann saßen sie wieder zusammen auf dem Kutschbock:- Die große bicke Emmi und der lange schmächtige Heino.
Am Fest der Ernte ging Emmi und Heino in den Festsaal. ''Setze dich an meinen Tisch, sagte Emmi. ''Ja Mutter, sagte Heino und er setzte sich zu seiner Mutter. Da saßen sie zusammen- die große dicke Emmi und der lange, schmächtige Heino. Als die Musik spielte, fordert heino ein Mädchen auf und tanzte mit ihr.
Als Heino wieder an den Tisch der Mutter kam, sagte Emmi: ';it dem Mädchen tanzt du nie wieder, se kann nicht genug arbeiten! So eine Frau kannst du nicht brauchen.'' ''Ja Mutter'', sagte Heino und tanzte nie wieder mit dem Mädchen. Dann tanzte Heino mit einem anderen Mädchen. Als er zurück an dan Tisch der Mutter kam, sagte Emmi: ''Du tanzt nie wieder mit dem Mädchen, die hat nichts und kriegt nichts, So eine Frau kannst du nicht brauchen.''

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Alt 30.12.2008, 16:44   #2
Asien
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Standard AW: Wahre Geschichten

''Ja Mutter'', Sagte Heino und tanste nie wieder mit dem Mädchen.
Heino aber tanzte mit einem dritten Mädchen. ''Du tanzt nie mieder mit dem Mädchen!'' sagte Emmi, als Heino wieder an den Tisch seiner Mutter zurückkam. ''Sie hat schöne Kleid an und bunte Bänder im Haar. Die wird immer schöne Kleider denken. So eine Frau kannst du nicht brauchen.'' ''Ja Mutter'', sagte Heino und tanzte diesen Abend überhaupt nicht mehr, Und während alle anderen Dorfburschen noch fröhlich tanzten, ging Heino mit seiner Mutter schon früh nach Hause.
Da gingen sie nun zusammen nach Hause, die große dicke Emmi und der lange schmächtige Heino.
Kurze Zeit nach dem Fest hatten die Freunde von Heino geheiratet. Der eine Freund heiratete das Mädchen, mit dem Heino zuerst getanzt hatte, und von dem seine Mutter gesagt, sie könne nicht arbeiten.
Sie hielt ihren Haushalt aber gut in Ordnung, kochete, wusch und zog im Garten Gemüse und Blumen.
Der andere Freund heiratete das Mädchen, das Heino als zweites zum Tanz aufgefordert hatte.
Sie hatte nichts und kriegte nichts, hielt aber ihren Hausstand so sparsam zusammen, daß sie hier und da Anschaffungen machen konnte. Und gald waren in der Küche genug Töpfe und Geschirr und im Schrank genug Wäsche.
Schließlich heiratete der dritte Freund das Mädchen, mit dem Heino als drittes getanzt hatte, und von den seine Mutter sagte, se sei auf schöne Kleider aus und putzsüchtig.
Sie konnte aber nicht nur für sich, sondern auch für andere schöne Kleider nähen, so daß sie immer ein gutes Zubrot verdiente. Eines Tages mußte Heino allein in die Stadt fahren. Unterwegs winkte ein Mädchen aus dem Dorf. Heino hielt an und nahm es mit. ''Können wir uns wieder treffen?'' fragte Heino.
''Nein'', sagt das ädchen. ''du darfst ja nie lange fortdleiben, wenn wir tanzen wollen. Da fange ich garnicht erst mit die an!'' Da fuhr Heino am Abend traurig nach Hause.
Ein anderes Mal mußte Heino in den Walt um Holz zu holen. Auf dem Rückweg winkte ein anderes Mädchen aus dem Dorf, und Heino ließ es wieder auf dem Kutschbock sitzen, ''Können wir uns wieder treffen? fragt Heino. ''Nein'', sagt das Mädchen, ''deine Mutter ist böses Weib, und da fange ich garnicht erst mit dir an!''
Da brachte Heino das Mädchen nach Hause und fuhr traurig weiter.
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Alt 30.12.2008, 17:39   #3
Asien
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Ein anderes mal mußte Heino nach dem Vieh auf der Weide segen.
Auf dem Rückweg winkte ein drittes Mädchen, und Heino nahm es auf dem Kutschbock mit.
''Können wir uns nicht wiedersehen?'' fragt Heino.
''Nein'', sagt das Mädchen, ''du läst dir von deiner Mutter alles gefallen, und darum fange ich erst garnicht mit dir an.''
Wieder fuhr Heino traurig nach Hause. Eines Abends, als Heino alle Arbeit im Hof und Stall getan hatte, treib es ihm aus dem Hause. Er lief durch Wald und Feld, bis er vor der Hütte einer alten Frau stand.
Es war die Hütte der weisen Ulle. Sie wurde im Dorf so genannt, weil sie alt und weise war und für jedermann gute Ratschläge hatte: denn im Dorfe am Walde nennte man die Leute nach ihren Eigenschaften.
Heino grüßte freundlich. Da sagte die weise Ulle: ''Setze dich zu mir auf die Bank!''
Da setzte sich Heino zu der alten Frau. Zunächst schwieg er, dann seufzte er laut und schließlich erzählte er seinen ganzen Kummer. ''Wenn du willst, daß ich dir helfen soll, dann mußt ddu öfter kommen: denn, was ich dir sagen will, lernst du nicht auf einmal''. sagt die weise Ulle.
''Ja'', sagte Heino, ''ich will so oft kommen, wie du es für richtig hälst.'' Die weise Ulle ging ins Heus und holte aus der Schublade einen Wildschweinzahn. Dieser hing an einem Lederband: ''Dieses ist der Stoßzahn eines Keilers. Hänge ihn um den Hals. Ich will ihn dir schenken. Immer, wenn du nicht weiter weißt, umfasse den Zahn mit deiner linken Hand. Er hat eine Zauberkraft, die dann auf dich übergeht. Ich will dir jetzt für heute einen Satz sagen, den du gebrauchen mußt, wenn es nötig ist: Sage immer wieder:
'' Daran mußt du dich gewöhnen.''
Das genügt fürs erste. Verliere nie den Mut, sondern sei bei den Worten stark und stehe ganz aufrecht. Nun gehe mit Gott, mein lieber Junge!''
Heino bedankte sich bei der alten Frau und lief frohen Mutes durch Wald und Feld.
Zu Hause angekommen, keilte seine Mutter los: Daß Du mir nie wieder ohne zu fragen fortläufst!
Heino faste an den Zahn des Keilers, richtete sich hoch auf und sagte,: Mutter, daran mußt du dich nun gewöhnen!''
Dann verschwand er in seiner Kammer.
Emmi war so verdutzt, daß sie zunächst nichts sagte, dann fing sie aber doch wieder an zu keifen und hörte lange nicht auf.
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Alt 30.12.2008, 18:47   #4
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Heino hatte sich aber im Zimmer eingeriegslt. Als die Mutter draußen immer noch keine Ruhe gab, faßte er fest an den Zahn des Keilers und reif:" Mutter, gib Ruhe, daran mußt du dich gewöhnen!"
Dann hörte Heino einfach nicht mehr zu und Emmi gab für diesen Abend auf.
Er schlief ein. Mit der linken Hand hielt er ganz fest den Keilerzahn.
Da treumte er davon, deß er so stark wäre wie der Keiler.
Am nächsten Morgen fing Emmi wieder an zu keifen und zu schreien. Heino aber fühlte sich stark. Es machte ihm nichts mehr aus.
"Was hast du denn da für ein Firlefanz um den Hals?" schrie Emmi.
''Führst du eue Sitten ein?."
" Mutter, sagt Heino, " daran mußt du dich nun gewöhnen!"
Emmi keifte noch lange weiter, aber Heimo höhrt nicht mehr zu.
Er ging an seine Arbeit nud als se Abend werde, hatte er für drei geschafft.
Er ging in die Speisekammer, nahm ein Töpfchen Honig und lief durch Wald und Feld zur weisen Ulle.
Den Honig schenkte er ihr. "Daran muß sie sich nun gewöhnen". sagte Heino. Und dann lachte er wie seit landenr Zeit nicht mehr. Nun hatten sich beide viel zu erzählen. So manchen Abend hatte Heino von der weisen Ulle Rat geholt. Manchmal war er auch traurig, wenn Emmi gar so hart ihr Regiment führte. Immer aber brachte er seiner alten Freundin stwas mit.
Die Mutter merkte es und schimpfte:" Willst du nun alles aus dem Haus tragen?" " Daran mußt du diech nun gewöhnen, Mutter.'' sagte dann Heino und faßte an den Keilerzahn.
Eines Abends, als Heino wieder bei der weisen Ulle war, holte sie eine Kette, die zu einem Armband zusammengeschmiedet war:" Das ist ein Stück von einer Kette an der man die Bullen führt. Nimm sie ale Armband und wenn se nötig ist, berühre sie mit der linken Hand und sage: Ich bin jetzt ein Mann. Halte dich dann aufrecht und fühle dich stark wie ein Stier!''
Heino bedankte sich bei der weisen Ulle. Er lisf frohen Mutes durch Wald und Feld nach Hause.
Diesmal war se noch später geworden. Emmi stand an der Tur und fing an zu keifen. " Wo warst du so lange?. Du kömmst so spät nach Hause''.
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Alt 30.12.2008, 19:47   #5
Asien
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Heino hielt ganz fest mit der linken Hand sei neues Arnband, richtete sich ganz hoch auf und sagte:" Mutter, ich bin jetzt ein Mann. Daran mußt du dich nun gewöhnen."
Emmi keifte noch weiter. Heino riegelte sich in seiner Kammer ein und als Emmi immer noch keine Ruhe gab, rief er: ''Mutter, sei ruhig. Ich bin jetzt ein Mann! Und daran mußt du dich gewöhnen!'' Da gab Emmi auf und ging grollend zu Bett.
Mit den Arnband in der linken Hand schlief Heino ein. Ihm träumte, er würde so groß und stark, wie ein Stier.
Am nächsten Morgen Keifte seine Mutter: '' Was hast du denn da am Handgelenk? Führst du neue Sitten ein?'' '' Sei still, Mutter,'' sagt Heino.'' Ich bin ein Mann. Und daran mußt du dich nun gewöhnen."
Heino ließ seine Mutter schimpfen. Ohne sie zu beachten, ging er an seine Arbeit. Mit übermäßiger Kraft bewältigte er spielend sein Tagewerk. Er schaffte für drei.
Als Heino am Abend zur weisen Ulle kam, brachte er ihr eine schöne Truhe mit, die er selbst gezimmert hatte. Die weise Ulle freute sich sehr.: Hast du des heute alles geschaft? Ließ deine Mutter zu, eine Truhe zu machen, nur zu Verschenken? ''Ich bin jetzt ein Mann,: sagte Heino und dann lachten beide herzlich.
Am Tage arbeitete Heino zu Hause, abends war er immer bei seiner weisen Ulle und holte sich Rat.
Oft war er traurig, denn Emmi ging jetzt erst recht gegen den neuen Widerstand von Heino an. Das machte ihn unglücklich. Heino holte sich immer wieder Kraft vom Zahn des Keilers und der Kette des Stiers.
Eines Tages ging die weise Ulle wisder an ihre Schublade und holte einen Ring aus Eisen hervor. Er war aus einem Hufnagel geschmiedet. ''Nimm diesen Ring, mein Junge, ''sagte sie,'' er hat die Eigenschaften eines Pferdes. Der Hufnagel soll dir sagen, daß du mit ihm hinspringen kannst, wohin du willst. Halte ihn mit der linken Hand ganz fest und sage: ''Ich gehe hin, wohin ich will.''
Nun geh mit Gott, mein lieber Junge und komme nur noch zu mir, wenn es nötig ist. Denn nun mußt du gehen, um eine Braut zu suchen.''
Heino umarmte die alte frau und lief über Wald und Feld nach Hausl.
Diesmal war es schon Mitternacht, als Heino nach Hause kam. Seine mutter stand an der Tür und keifte,: ''Wo warst du so lange?, wo treibst du dich immer herum?''
Heino hielt einen Ring mit der linken Hand ganz fest, richtete sich groß auf und sagte: ''Mutter, ich gehe hin, wohin ich will. Ich bin jetzt ein Mann! Daran mußt du dich nun gewöhnen.''
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Alt 30.12.2008, 20:57   #6
Asien
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Dann ging er in seine Kammer und riegelte sich ein. Emmi schrie draußen noch weiter und gab keine Ruhe. ''Sei still, Mutter, rief heino.'' Ich gehe hin, wohin ich will. Ich bin jetzt ein Mann und daran mußt du dich gewöhnen!## Emmi ging grollend ins Bett. Heino hielt mit der linken Hand den Ring und schlief glücklich ein. In der Nacht träumte ihm, er sei ein Pferd und er spränge über Mauern und Zeune. Er fühlte sich frei. Am nächsten Morgen sah Emmi den Ring an Heinos Hand.
" Was soll denn das sein?'' Keifte sie, ''Führst du wieder neue Sitten ein?.
''Sei still Mutter, und merke dir jetzt. Ich gehe hin wohin ich will. Ich bin jetzt ein Mann und daran mußt du dich gewöhnen!''

Am Abend war Tanz im Dorf und Heino ging auch hin.
Emmi stand an der Tür und keifte,: ''Wohin willst du und warum hast du dich so fein gemacht?.''
"Ich hehe hin, wohin ich will, Mutter,'' sagt Heino. ''Ich bin jetzt ein Mann und daran mußt du dich gewöhnen!'' Im Tanzsaal sah Heino ein Mädchen, das ihm gefiel. Er forderte es zum Tanz auf und sie hatten viel Spaß zusammen. Schließlich setzten sie sich an den Tisch. Zuerst hatten sie sich viel zu erzählen, dann fing das Mädchen an zu lamentieren: ''Tu dies nicht, tu das nicht.''- Heino sagte :''Daran mußt du dich gewönen, wenn wir zusammen bleiben wollen.''
Als Heimo das Mädchen nach Hause brachte, hatte es wieder etwas an ihm auszusetzen. Da sah er plötzlich im Geist seiner Mutter und se war ihm so, als ob sie in jungen Jahren auch so gewesen wäre.
Als das Mädchen ihm wieder bevormundete, ließ Heino es grußlos stehen.
Bald darauf war im Nachbardorf Tanz und Heino ging wieder hin.
Da sah er ein Mädchen, das ihm besonderst gut gefiel. Er forderte se zum Tanz auf. Sie hatten viel Spaß zusammen. Aber, als sie zusammen am Tisch saßen, fing das Mädchen an. Befehle auszuteilen: ''Hohle mir Bier, hohle meinen Mantel!''
''Ich bin ein Mann, ''sagt Heino.'' und wenn du willst, da? wir zusammenbleiben, höre auf, mir zu befehlen!''
Als er das Mädchen nach Hause brachte, hatten sie sich zunächst viel zu sagen.
Dann fing es wieder an zu kommandieren: Geh hier hin, geh da hin. Gib mir dies, gib mir das !''
Plötzlich sah Heino im Geiste seine Mutter und se war ihm so, als ob sie in jungen Jahren auch so gewesen wäre. Als das Mädchen nicht aufhörte, Heino weiter zu beherrschen, ließ er es wiederum grußlos stehen.
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Alt 30.12.2008, 21:50   #7
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Als schließlich im einem anderen Dorf Tanz war, ging Heino auch dort hin.
Dar war ein Mädchen, das ihm besonderst gefiel. Er fordert se zum Tanz auf und sie hatten viel Spaß zusammen. Als sie sich an den Tich setzten, erkannt Heino ein Freund.
Er lief durch den Saal, um ihn zu begrüßen. '' Warum bleibst du nicht bei mir?. rief des Mädchen ihm nach.
''Ich gehe hin, wohin ich will! sagte Heino,'' und wenn wir zusammen bleiben wollen, mußt du dich daran gewöhnen!'' Auf dem Heinweg schimpfte des Mädchen: '' Wenn wir ein Paar werden wollen, darft du mir nicht weglaufen!'' Da sah Heino seine Mutter im Geiste vor sich. Ihm war, als ob sie als junges Mädchen genau so gewesen wäre. Grußlos ließ er sie stehen.
Nach diesen Erlebnissen mit den drei Mädchen lief Heino am nächten Adend wieder zu weisen Ulle. Sie tröstete ihn. ''Du hast alles richtig gemacht. Deine Braut ist noch nicht dabei gewesen. Du braucht nun kein Rat mehr von mir. Du weißt es dann schon selbst, wenn es die Richtige sein wird.''
Eines Tages kam der Großbeuer und fragte Heino, ob er sich was dazu verdisnen wolle und ihm bei der Ernte helfen könnte. Der Bauer hatte wohl gesehen, wie stark Heino inzwischen beworden war, und wieviel er arbeiten konnte. ''Mutter'', sagte Heino,'' unsere kleinen Feldern sind abgeerntet, soweit das Korn reif ist. Iic gehe zum Großbauern und arbeite dort. Du fütterst das Vieh. Ich habe alles schon hergeschaft Du brauchst se nur novh veosorgen.''
Emmi keifte:'' Du bleibst zu Hause und läst mich nicht allein!''
'' Mutter '', sagt Heino und richtet sich gerade auf: ''Ich gehe hin, wohin ich will. Ich bin ein Mann und daran must du dich gewöhnen!" Auf dem Felde mähnten die Männer das Korn, und Heino schafte mehr als die anderen. Die Frauen und Mägten banden das Korn in Gaben zusammen und stellten Stiegen auf.
Da war eine Jungmagd, Die diese Arbeit noch nicht gewohnt war. Sie war zunächst noch ungeschickt und schafte die Arbeit incht so schnell, wie die anderen.
Da fing der Großbauer an zu schelten:'' Du nichtsnutziges Ding, spute Dich etwas!''
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Alt 30.12.2008, 23:37   #8
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Heino hörte das. Da er sowieso schneller gemäht hatte, als die anderen Männer, half er zwischendurch immer wieder dem Mädchen die Garben zu binden und aufzustellen.
Das Mädchen hatte zuerst geweint, aber dann lächelt es Heino an und sagte: ''Dankeschön, Heino.''
In der Pause setzte sich Heino in den Schatten unter einem Baum und sagte: ''Mädchen .setze dich zu mir!'' Da setzte sich des Mädchenzu ihm. Heino gab ihr einen schönen, roten Apfel. ''Danke'' sagte das Mädchen und lächelte wieder. Dann saßen sie zusammen und sagten nicht meht.
Als die Feierabendglocken läuteten, gingen alle nach Hause. Heine nahm seine Sense und ging neben dem Mädchen her. ''Wie heißt du?'', fragte er. '' Mia '', sagte das Mädchen und lächelte.
Dann sagten beide nichts mehr und gingen zusammen nach Hause.
''so war meine Mutter nie'', dachte Heino und ihm war es warm ums Herz. Zu Hause fand er seine Mutter an,und sie schimpfte, daß er sie mit der Arbeit allein gelassen hätte.
''Mutter'',sagte Heino,'' morgen gehe ich wieder. Ich gehe hin, wohin ich will. Ich bin jetzt ein Mann! Daran mußt du dich gewöhnen''. Am nächten Tag ging Heino wieder auf das Feld des Großbauern, und Mia mußte wieder die Garben binden und aufstellen. Bevor die Großbäuerin schimpfte, half Heino dem Mädchen.
'' Danke Heino ,'' sagte Mia. In der Arbeitspause setzte sich Heino in den Sbtten eines Baunes und sagte:"
Mia setze dich zu mir!'' Da setzte sich das Mädchen wieder zu Heino. Er schenkte ihr eine große, saftige Birne. '' Danke ''. sagte sie und lächelte Heino an. Dann sagten beide nichts mehr; und sie saßen zusammen, bis die Arbeit wieder anfing. Als die Feierabendglocken läuteten, nahm Heino eine Sense und ging neben Mia nach Hause. ''Gefällt es dir bei dem Großbauern?'' fragte er. '' Nein'', sagt Mia und fang an zu weinen.
Dann sagten beide nichts mehr. '' So war meine Mutter nie! '' dachte Heino und es wurde ihm warm ums Herz. Er brachte Mia nach Hause.
Am nächsten Tag ging Heino wieder auf Feld des Großbauern. Als er Mia wieder half, die Gargen zu binden, sagte sie '' Danke Heino'' und lächelte.
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Alt 31.12.2008, 00:37   #9
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In der Arbeitspause saßen beide wieder zusammen. Heino schenkte Mia ein großes Stück Käse. '' Danke '', sagte sie und nahm es lächelnd an. da aßen beide zusammen und sagte nichts mehr, bis die Pause vorbei war.
Als der Feierabendglocken läuten, nahm Heino seine Sense und ging neben Mia nach Hause.
'' Möchtest du im Herbst die Arbeit wechseln und zu mir kommen?'' fragte Heino. '' Ja '' , sagte Mia. Und dann sagten beide nichts mehr.
'' So war meine Mutter nie!'' dachte Heino, und es wurde ihm warm ums Hetz. Dann brachte er Mia nach Hause. So half Heino bei den Großbauer, bis alle abgeerntet war. Er half Mia immer wieder. saß mit ihr in der Arbeitspause im Schatten und hatt immer was zu verschenken. Er brachte Mia immer nach Hause.
Sie sagten nicht viel.
Als beim Großbauern alle Feldern abgeerntet waren, wurden die trockenen Stiegen auf den Wagen geladen. Heino hob Mia auf den vollen Wagen und setzte sich daneben. So fuhren sie ins Dorf. Mia lächelte Heino an und dan sagte sie nichts mehr, bis sie zu Hause waren.
'' So war meine Mutter nie!'' dachte Heino, und ihm wurde se warm ums Herz.
Eines Abends sagte Heino: '' Mutter, im Herbsr haben wir eine Magt,'' '' Was wollen wir mit eine Magt anfangen? Als ob wir Geld übrib hätten! '' schrie Emmi.
'' Mutter , daran mußt du dich gewöhnen. Und damit du weißt, sie soll gehalten werden, wie eine Tochter, denn ich will sie heiraten.'' '' Ausgerechnet Mia vvom Großbauer!'' Hast du nich gesehen, daß sie nicht arbeiten kann? Sie hat nichts und kriegt nichte, und wenn se Sonntag ist, schmückt sie sich mit Bändern,- So eine kanst du nicht gebrauchen!'' '' Meine Braut braucht nicht für drei zu arbeiten. Ich arbeite dafür schneller. Was sie nicht kann, Kann sie noch lehrnen. Meine Braut braucht keine Mitgift, wenn wir uns lieb haben, können wir uns alles ersparen.'' Meine Braut soll sich am Sonntag schön machen. Das hab ich gerne''. sagt Heino '' Diieses Ding macht ja kaum den Mund auf. Ich kenne kein anderes Mädchen, das so wenig spricht!'' sagte Emmi. ''Das besorgst du ja genug Mutter,- Ich habe es gerne, wenn meine Braut wenig spricht.''
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Alt 31.12.2008, 01:35   #10
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Als der Herbst kam, wechselt Mia ihre Stellung und kam vom Großbauern auf den kleinen Hof von Emmi und Heino. Zuerst blieb Heino mit der Arbeit zu Hause, machte sich in der Scheune und im Stall zu schaffen und paste auf, daß Mia nicht sehr herumgejagt wurde von der Mutter.
Am Abend saßen Mia und Heino auf der bank vor dem Haus und sagten wenig,-Heino wurde es aber warm
umms Herz Eines Tages wollte Emmi über Land fahren. Vieh verkaufen und Werkzeug besorgen.
Heino lud Emmi des Vieh auf den Wagen und sagte: Mutter, heute fährst du allein, ich bleibe zu Hause!''
'' Was sind das für neue Metoden?'' rief Emmi aus. '' Du bist doch immer mitgefahren. Du kanst noch von mir lernen!'' '' Ich hab genug gelernt, und ich bleibe zu Hause!'' sagt Heino. '' Mutter, merke dir, entweder fahre ich alleine, oder du fährst alleine. Ich sitze nie wieder wie ein dummer Junge auf den Kutschbock, während du verhandelst!''
Da mußte Emmi allein fahren. Heino hörte sie noch lange schimpfen, als sie vom Hof fuhr. Emmi mußte weit übers Land fahren und Heino wuste, daß sie spät wiederkommen würde.
'' Mia '' ,sagt Heino, '' heute machen wir uns einen schönen Tag!''
Er versorgt das Vieh und tat alles, was wichtig war. Dann half er Mia ein schmackhaftes Essen zuzubereiten. Lange saßen sie am Tisch, aßen und lachten.
'' Mia '' sagte Heino,'' ich möchte mit dir einen Spazirgang machen.'' '' Ja '' sagte Mia. Sie zog sich ihr schönstes Kleid an, band ihr Bänder ins Haar und so gingen sie beiden durch Wald und Feld. Unterwegs erzählte Heino von der alten Freundin, der weisen Ulle. Heino hatte in einem Korb Brot, Käse und Honig.
Die weise Ulle freute sich sehr über den Besuch. Sie saßen und zusammen und aßen.
Als beide nach Hause mußten, um das Vieh zu versorgen, nahm die wese Ulle Heino zur Seite und sagte ganz leise:'' Das ist die richtige Braut, Heino!''
Da wurde ihm ganz warm ums Herz.
Auf dem Heinweg durch Wald und Fefd hilt Heino die Hand von Mia und schließlich umarmten sie sich.
'' Mia, Heirate mich!'' sagte er.
'' Ja '', sagt Mia aber ich habe Angst vor deiner Mutter!''
'' Laß mich nur dafür sorgen. Sie darf dich nicht quälen,-Merke dir liege Mia: Wenn es ganz schlimm kommen sollte, und ich nicht zu Hause bin, laufe zur weisen Ulle Dann weiß ich immer, wo du bist''.
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