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Alt 24.02.2009, 01:39   #1
Leuti
Erfahrenes Mitglied
 
Benutzerbild von Leuti
 

Registriert seit: 26.06.2007
Beiträge: 345
Standard Die grössten Pokerskandale der Geschichte

"Superuser-Accounts"


Im Jahr 2007 wurden nach langem Dementis und Ermittlungen die Gerüchte bestätigt, dass auf Absolute Poker sogenannte "Superuser-Accounts" existieren, deren Besitzer Einblick in alle Holecards haben.
Ausgelöst wurden die Gerüchte durch "CrazyMarco", den 2. eines $1000+50 Turniers, dem das Spiel des Siegers "Potripper" verdächtig vorkam. Unter anderem callte dieser ein All-in mit 10 hoch und gewann.
Nachdem "CrazyMarco" den Support kontaktierte, sendeten diese ihm eine Exel-Datei mit der kompletten Hand-History des Turniers, sowie aller IP- und E-Mail Adressen der Teilnehmer als aber auch der Zuschauer.
Wie die Auswertung der Exel-Datei ergab, beobachtete ein Zuschauer mit der sehr niedrigen Usernummer 363 ( Eine Nummer möglicherweise noch aus der Testphase von Absolute Poker) ständig den Tisch von "Potripper". Dieser spielte jede Hand und foldete nur dann, wenn jemand anderes ein hohes Paar hielt. Musste er mal den Tisch wechseln, foldete er bis der besagte Zuschauer ihn wiedergefunden hatte.
Die Spuren führten über E-Mail Adressen, Mailserver und IP-Adressen zu Scott Tom, dem einstigen Präsidenten und heutigen Teilhaber von Absolute Poker. Der Account "Potripper" gehört scheinbar seinem Freund AJ Green, der früher ebenfalls bei Absolute in leitender Position tätig war.
Ob noch andere Personen in den Skandal verwickelt sind ist noch unklar. Fest steht aber das es noch weitere verdächtige Accounts gibt. "Doubledrag" und "Graycat" erspielten sich auf gleichsam ominöse Weise hohe Gewinne in Cashgames und sie sollen nicht die Einzigen sein.
Das plumpe Vorgehen der Täter legt allerdings den Verdacht nah, dass es in erster Linie nicht um den Profit ging, sondern darum der Reputation von Absolute Poker zu schaden. Ob als Racheakt oder auf Grund anderer Motive bleibt unklar.



Hoffe jeder kann diese Dinge richtig einordnen und fängt nich an, auf unserer Seite wieder die Gerüchteküche brodeln zu lassen. Dieser Skandal hat die Branche erschüttert, führte aber auch anschliessend zu drastischen Kontrollen und Offenlegungen bei den einzelnen Pokerplattformen.

Der Skandal macht auch deutlcih, dass wenn es mal um mehr als ein paar Peanuts geht, der Mensch zu den kriminellsten Machenschaften fähig is, meist sind es die vertrautesten Mitarbeiter, die ihr brisantes Wissen missbrauchen. Erschreckend aber auch beruhigend das es auch mal aufgedeckt wird.

Bei Live spielen is man vor Betrügereien auch nich sicher, dass glaubt man. Kommt noch....

Gruss Leuti

__________________
Ich tue mich im allgemeinen schwer über Jemanden zu urteilen, der keinen Mux von sich gibt. Sei es Konstruktiv oder Destruktiv, irgendetwas brauche ich zum arbeiten.
Leuti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2009, 08:04   #2
Tobi96lol
Trainee
 
Benutzerbild von Tobi96lol
 

Registriert seit: 26.11.2007
Ort: Hameln
Beiträge: 51
Standard AW: Die grössten Pokerskandale der Geschichte

Super Beitrag Leuti
ich spiele bei PKR , hoffe da läuft sowas nicht ab.
Mir persönlich ist in der richtung aber auch noch nichts aufgefallen, falls jemand pkr mal ausprobieren möchte kann er mir gerne eine Nachricht schreiben ich stehe euch dann mit Rede und Antwort zu verfügung.

Gruss Tobi
Tobi96lol ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2009, 11:27   #3
weedman2k7
Anfänger
 

Registriert seit: 19.06.2007
Beiträge: 1
Standard AW: Die grössten Pokerskandale der Geschichte

also ich spiele bei pokerstars.com

angefangen hab ich mit ner überweisung von 10$ - damals 14,86€
mittlerweile bin ich auf über 300$ und ich kann euch versichern ich bin kein "superuser"

natürlich kann es manchmal vorkommen, dass dich jemand mit einem schlechteren blatt schlägt. aber das liegt daran, dass beim online-poker einfach viel mehr hände als beim live-poker gespielt werden. desshalb kommt einem das manchmal so vor als würde der gegner deine karten kennen. es liegt aber einfach an der Häufigkeit. Je mehr Hände gespielt werden, desto öfter verliert man auch mit der besseren Hand.

bei pokerstars ist es so, dass vor jeder hand das deck per zufallsgenerator (erzeugt aus dem atmosphärischen rauschen plus der Curserposition eines zufällig ausgewählten spielers) gemischt und auf dem PS.com Server gespeichert wird. Dieses Deck wird per 512er-Schlüssel verschlüsselt, welcher für jedes deck neu generiert wird. jeder der ein bisserl Ahnung hat weiß, wie lange man braucht um einen 512er zu knacken und da jede Hand zwischen 10 sec und 3 min dauert, ist es unmöglich in dieser zeit den schlüssel zu knacken. natürlich gibt es noch die problematik der "Insider", aber für Aussenstehende ist es unmöglich. und da der quellcode der PS.com Software regelmäßig von unabhängigen Komissionen auf Schlupflöcher überpüft wird ist es dort meiner meinung nach relativ sicher. ich sage relativ, denn nichts ist wirklich sicher
weedman2k7 ist offline   Mit Zitat antworten
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