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Trotz einem Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahr muss der amerikanische Internet-Händler Amazon.com einen Gewinnrückgang verzeichnen. Der Umsatz wurde durch das portofreie Verschicken von Waren und die niedrigen Preise angetrieben. Durch eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Spielzeuganbieter Toysrus.com ist der operative Gewinn aber um 20 Millionen Dollar geschmälert worden. Ein weiterer Kostenpunkt sind die erhöhte Investitionen in neue Techniken und Inhalte.
Der Nettogewinn fiel in diesem Jahr von 52 Millionen Dollar auf 22 Millionen Dollar, wobei der Umsatz um 22% auf 2,14 Milliarden US-Dollar steigen konnte.
Im Mai 2004 wurde Amazon.com vom Spielzeughersteller Toysrus.com verklagt. Grund für die Klage war ein angeblicher Vertragsbruch von Amazon. Der Einzelhändler soll vertragswidrig auch Spielzeugprodukte von Konkurrenzunternehmen angeboten haben. Mittlerweile ist der Vertrag von einem Gericht aufgehoben worden.
Daraufhin startete Amazon diesen Monat in den USA einen eigenen Spielzeug- und Baby-Shop. Seit neuestem sind auch Lebensmittel sowie Sport- und Freizeitprodukte im Angebot. Nicht bestätigen wollte das Unternehmen die Gerüchte um einen eigenen Videodownload-Service.
AW: Gewinnrückgang trotz hohem Umsatz bei Amazon.com
Nein, die Meldung bezieht sich auf gesamt Amazon. 1,16 Milliarden Dollar Umsatz in den USA und Kanada. 982 Millionen in Großbritannien, Deutschland, Japan, Frankreich und China.
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